Kauen und Artikulieren sind längst nicht mehr die einzigen Aufgaben, die gesunde Zähne übernehmen. Heute sind sie Ihre persönliche Visitenkarte und können Garant für privaten oder beruflichen Erfolg sein. Dank innovativer Apparaturen ist die Optimierung der Zahn- und Kieferstellung für Patienten jeden Alters angenehmer geworden.


Beratungstermin

Das erste Beratungsgespräch dient dazu, sich kennenzulernen und nach einer ersten Untersuchung des Kauorgans über Notwendigkeit und Therapiemöglichkeiten einer kieferorthopädischen Behandlung zu sprechen. Die Fragen zur Behandlung können, soweit die Kieferorthopädin es zu diesem Zeitpunkt beurteilen kann, geklärt und die Rahmenbedingungen festgelegt werden. Bitte bringen Sie alle evtl. vorhandenen Röntgenaufnahmen mit, sofern diese nicht älter als 6 Monate sind. 

Diagnosetermin

Beim zweiten Termin werden alle diagnostischen Unterlagen erstellt, die für eine wissenschaftlich fundierte Behandlungsplanung erforderlich sind. Abformungen der Zähne zur Erstellung von Kiefermodellen aus Gips, Fotos der Zähne und des Gesichts, digitale Röntgenaufnahmen der Zähne und des Gesichtsschädels, Kiefergelenkuntersuchung, allgemeine Untersuchung des gesamten Kauorgans, Zunge, Sprechen usw. Nun können alle Befunde ausgewertet und aufgrund der diagnostischen Erkenntnisse der optimale Behandlungsweg bestimmt werden.


Besprechungstermin

Die Therapieziele sowie die verschiedenen Therapiemöglichkeiten und die späteren Stabilisierungsmaßnahmen können jetzt konkret besprochen werden. Ebenso bekommen Sie genaue Angaben über die Behandlungsdauer und ggf. die finanziellen Verpflichtungen schriftlich dargelegt. Sind Sie privat versichert oder zahlen Sie selbst, so bekommen Sie den Heil- und Kostenplan ausgehändigt und können diesen bei Ihrer Versicherung oder Ihrer Beihilfesstelle einreichen. Nachdem Sie sich einverstanden erklärt haben, kann die aktive Behandlung beginnen. Sind Sie gesetzlich pflichtversichert und die Zahnfehlstellung ist im Leistungskatalog der Krankenkasse enthalten, schicken wir den Behandlungsplan zur Krankenkasse und warten die Genehmigung ab (Bearbeitungsdauer 2 bis 4 Wochen).

 
 

Vor der Behandlung


In meiner Praxis für Kieferorthopädie Dr. Isabell Wend in Traunreut biete ich Ihnen ein vielfältiges Leistungsangebot und ein breites Spektrum kieferorthopädischer Behandlungsmethoden für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Unser Ziel ist es, einen entspannten Besuch und Behandlungsverlauf sowohl für Sie, als auch für Ihre Kinder zu ermöglichen.

Werden Kieferfehlstellungen frühzeitig erkannt, steigt die Chance auf maximalen Behandlungserfolg. Daher empfiehlt es sich gerade bei Kindern und Jugendlichen, den optimalen Zeitpunkt durch spezifische Diagnoseverfahren zu ermitteln. Das Ergebnis: eine kurze und effektive Therapie!

Für Erwachsene gibt es eine gute Nachricht: für eine Korrektur von Zahnfehlstellungen ist es nie zu spät, so können auch im Erwachsenenalter Zahnspangen eingesetzt werden.

 Zahnspangen dienen nicht nur der Begradigung von schiefen Zähnen im vollbezahnten Kiefer, sondern können auch zu einer Optimierung der Zahnverteilung im teilbezahnten Kiefer vor geplanten prothetischen Versorgungen, wie Brücken oder Implantaten, eingesetzt werden.

Während der Behandlung

Zu Beginn greifen wir auf platzschaffende Techniken zurück, die das Ziehen gesunder Zähne möglichst vermeiden. Um auch während der Behandlung für gesunde Zähne zu sorgen, versiegeln wir außerdem das Umfeld der Brackets. Darüber hinaus haben wir die professionelle Zahnreinigung auf festsitzende Apparaturen besonders abgestimmt. Und die Vorsorge geht bei uns noch weiter: Um die Strahlenbelastung für den Körper so gering wie möglich zu halten, nutzen wir die digitale Röntgentechnik. Durch dieses Verfahren wird auch die Umwelt geschont, da bei der Entwicklung der Bilder keine Chemikalien verwendet werden.


Nach der Behandlung

Die Langzeitretention ist eine Maßnahme, die das erreichte Behandlungsergebnis bestmöglich stabilisiert. Auch darauf können sich Patienten unserer Praxis verlassen.

 
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Kieferorthopädie im Milchgebiss

 

Bereits im Milchgebiss kann es zu Fehlstellungen der Zähne oder des Kiefers kommen. Häufig kann man diese durch Aufklärung, Verhaltensänderungen und vorbeugende Maßnahmen vermeiden oder durch einfache Hilfsmittel beseitigen. Diese Fehlstellungen können ererbt oder durch schädliche Angewohnheiten verursacht sein.

  • Lutschgewohnheiten
  • Zungendysfunktion
  • Autoaggressive Angewohnheiten
  • Zu weit vorstehender Unterkiefer oder stark zurückliegender Unterkiefer
  • Gesichtsasymmetrien


Durch anhaltende Kräfte, je nach Dauer und Intensität, können Zähne und Kieferknochen deformiert werden. Dadurch entstehen verschiedene Arten der Anomalien.

  • offener Biss
  • vergrößerte sagittale Stufe (Stufe zwischen oberen und unteren Frontzähnen)
  • Kreuzbiss


Was kann man dagegen tun?

Die kieferorthopädische Prophylaxe verhindert, dass diese schädlichen Angewohnheiten zu einer Ausprägung von Zahn-, Mund- und Kieferfehlstellungen führen.
Die einzige Anomalie, die die Chance hat selbst auszuheilen, ist der dental frontal offene Biss, wenn das Lutschen, oder andere Habits vor oder um das 3. Lebensjahr eingestellt wird. Dies geschieht nur, wenn nicht andere Faktoren, wie das Einlagern der Zunge zwischen die Zahnreihen diesen Selbstheilungsprozess verhindern.

Zur Kieferorthopädischen Prophylaxe ohne Geräte gehören zweckmäßig geformter Beruhigungssauger, Umstellung von Flaschen auf feste Nahrung etc..


Kieferorthopädische Therapie im Milchgebiss

  • Beendigung schädlicher Angewohnheiten zur Förderung der normalen Selbstheilung
  • Unterstützung der normalen Entwicklung durch die Verwendung konfektionierter Hilfsmittel, wie der Mundvorhofplatte
  • In seltenen Ausnahmefällen Behandlung mit individuell angefertigten herausnehmbaren Zahnspangen
 
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Kieferorthopädie für Kinder & Jugendliche

Wann sollte mit der Behandlung begonnen werden?

Im Alter von 7 – 12 Jahren sollte eine einleitende kieferorthopädische Untersuchung gemacht werden. Unter besonderen Bedingungen (siehe oben) ist es ratsam dass eine Frühbehandlung stattfindet. Der genaue Zeitpunkt wird durch die Art der Fehlstellung, den Beginn der zweiten Phase des Zahnwechsels und durch die Art und das Ausmaß der benötigten Apparatur bestimmt.

Nach Erstellung der diagnostischen Unterlagen wird ein individuelles Behandlungskonzept erstellt und mit den Eltern ausführlich besprochen.


Kieferorthopädische Behandlung im Wechselgebiss (vorhanden sein von Milch und bleibenden Zähnen):

In der Regel findet in dieser Entwicklungsphase die kieferorthopädische Behandlung mit herausnehmbaren Geräten statt.
In Ausnahmefällen sind auch festsitzende Apparaturen notwendig.


Ziel der Therapie:

  • das Verhältnis der Kiefer durch Wachstumsunterstützung in die richtige Bahn zu lenken
  • Platzschaffung bei Engständen für die bleibenden Zähne
  • Schutz vor Abbrechen bei vorstehenden Frontzähnen
  • Einordnen von außerhalb der Zahnreihe durchbrechenden Zähnen

Kieferorthopädische Behandlung im bleibenden Gebiss

Falls die Behandlung mit herausnehmbaren Geräten nicht zielführend ist, wird eine Therapie mit festsitzenden Apparaturen in Angriff genommen. So können die Zähne körperlich bewegt, funktionell perfekt eingestellt und ästhetisch optimal ausgerichtet werden.

Für die festsitzende Behandlung stehen verschiedene Therapiesysteme zur Verfügung:

  • Minibrackets: sehr kleine Metallbrackets zur perfekten Rotations- und Torquekontrolle.
  • Ästhetische Keramikbrackets: Für die optimale Ästhetik nahezu unsichtbare Brackets aus Keramikmaterial.
  • Reibungsarme Bracketsysteme: Reibungsarme, nahezu schmerzfreie Behandlung dank der neuartigen Spezialbracketsysteme
  • Superelastische Drahtmaterialien mit Memoryeffekt zur Verkürzung der Behandlungszeit mit Verringerung der Kräfte.


Retention

Nach Abschluss der aktiven Behandlung stehen die Zähne ästhetisch und funktionell perfekt. Um diese Situation dauerhaft zu stabilisieren, ist die so genannte Retentionszeit erforderlich.

 
 

Kieferorthopädie für Erwachsene

Therapiemöglichkeiten

Für eine Korrektur von Zahnfehlstellungen ist es nie zu spät, so können auch im Erwachsenenalter Zahnspangen eingesetzt werden.

Zahnspangen dienen nicht nur der Begradigung von schiefen Zähnen im vollbezahnten Kiefer, sondern können auch zu einer Optimierung der Zahnverteilung im teilbezahnten Kiefer vor geplanten prothetischen Versorgungen, wie Brücken oder Implantaten, eingesetzt werden.

Bei extremen Lageabweichungen des Ober-und Unterkiefers zueinander kann eine kieferorthopädische-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung in Kooperation mit einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen notwendig sein.

Zahnspangen

In der kieferorthopädischen Behandlung von Erwachsenen kommen im Allgemeinen festsitzende Zahnspangen, wie Multibracketapparaturen oder herausnehmbare Schienen (Aligner) zum Einsatz.
Multibracketspangen gibt es in verschiedenen Ausführungen, bei denen man neben dem Material auch zwischen konventionellen und selbstligierenden Brackets (Damon–System der Firma Ormco) wählen kann.